Stango & Nongoma

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Im „Greenhouse“ der Gartenbauschule

Das Duo verwebt den spirituellen Klang der Mbira (Daumenklavier) mit der Gitarre. Darüber schweben die beiden Stimmen. Rein und unverfälscht  erschaffen Stango & Nongoma einen für Zimbabwe bislang unvergleichlichen Klang.

„Mbira- Musik geht seit Generationen über das rein Menschliche hinaus. Sie ist die Verbindung mit den Vorfahren“, sind sich die beiden Interpreten einig. „Dem entsprechend sind unsere Lieder  Inspiration und Motivation, die wir an möglichst viele Menschen weitergeben möchten“.

Nongoma kommt ursprünglich aus Filabusi, einer Ndebele-Gemeinde im südlichen Matabeleland. Am Anfang ihrer Karriere stand der Kirchenchor, wo ihr Talent schon bald auffiel. Beeinflusst ist  von Sängerinnen des Afro-Jazz und Afro-Pop (Bhusi Mhlongo, Brenda Fassie, Letta Mbulu) begann sie, mit ihrer Stimme zu experimentieren.

Stango wuchs im Waisenhaus auf.  Er brachte sich selbst das Mbira-Spiel und Perkussion bei. Es folgte die Gitarre, die er ebenfalls autodidaktisch auf seine ganz eigene Art und Weise spielt. Er war es, der Nongoma mit der Mbira vertraut machte.

Momentan leben beide  in Bulawayo, der heimlichen „Kulturhauptstadt“ Zimbabwes.

Die Melodien und Rhythmen von Stango & Nongoma erinnern an längst vergangene Zeiten. Bilder  entstehen im Kopf, als der Mensch noch im Einklang mit der Natur lebte. Ihre Lieder behandeln Geschichten, die ökologische, soziale Probleme und politische Entwicklungen nicht aussparen.

Gerade das südliche Afrika und Zimbabwe ist durch den Klimawandel und den damit verbundenen Auswirkungen wie Hochwasser oder  Trockenheit stark betroffen.  Für viele mit ein Grund, das Land Richtung Südafrika zu verlassen.