
Spanien/GB 2024
Spielfilm | 110 Min | ab 8 Jahren
Der mürrische Lehrer Tom kommt in den 1970er-Jahren von England nach Buenos Aires, um an einem Jungeninternat Englisch zu unterrichten. Mitten in den Unruhen des Militärputsches sind auch seine Schüler aufsässig und unbelehrbar – eine echte Herausforderung für Tom. Doch sein Leben nimmt eine unerwartete Wendung, als er eines Tages an einem ölverschmutzten Strand einem Pinguin das Leben rettet. Trotz aller Bemühungen lässt sich das Tier nicht von ihm trennen und zieht auf Toms Terrasse ein. Für Tom wird er zu einem treuen Begleiter – und für die Schüler zum „Pinguin des Vertrauens“. Denn Pinguine sind nicht nur unglaublich niedlich, sondern auch exzellente Zuhörer … Nach dem gleichnamigen Roman von Tom Michell.
Regie: Peter Cattaneo
Drehbuch: Tom Michell
Mit: Steve Coogan, Vivian El Jaber, Björn Gustafsson, Jonathan Pryce u.a.
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DIE RÜCKKEHR DER NATUR
Großbritannien 2023
Dokumentarfilm | 75 Min | ab 0 Jahren
Ein junges Paar übernimmt ein heruntergekommenes Landgut in Großbritannien und trifft eine radikale Entscheidung: Sie überlässt die Natur sich selbst. Zäune werden entfernt, Tiere angesiedelt, und das Land darf verwildern. Mit der Zeit kehren seltene Arten zurück und ein neues Ökosystem entsteht. Die Dokumentation begleitet dieses außergewöhnliche Experiment und zeigt eindrucksvoll, wie Natur sich regenerieren kann. Eine faszinierender Film über den Beginn eines großen Renaturierungs-Experiments, das zu einem der bedeutendsten in Europa wird. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Isabella Tree.
Regie: David Allen
Tree Kamera: Tim Cragg, Simon De Glanville
Mit: Matthew Collyer, Rhiannon Neads, Isabella Tree u.a.
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Großbritannien 2024
Spielfilm | 115 Min | ab 6 Jahren
Nach einem schweren Schicksalsschlag verlieren Raynor und Moth ihr Zuhause und stehen vor dem Nichts. Statt aufzugeben, brechen sie auf zu einer außergewöhnlichen Reise: zu Fuß entlang des South West Coast Path, über 1.000 Kilometer an Englands rauer Küste. Mit kaum mehr als einem Zelt und dem Nötigsten stellen sie sich Wind, Wetter und existenziellen Sorgen. Unterwegs begegnen sie unerwarteter Hilfsbereitschaft und finden Trost in der Natur. Zwischen steilen Klippen und weiten Landschaften entdecken sie nicht nur ihre Widerstandsfähigkeit, sondern auch die Tiefe ihrer Beziehung. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Raynor Winn.
Regie: Marianne Elliott
Drehbuch: Raynor Winn, Rebecca Lenkiewicz
Mit: Gillian Anderson, Jason Isaacs, James Lance, Hermione Norris u.a.
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Ein „Tribute to Miles Davis“ zu wagen, ist eine große Herausforderung. Er war vielleicht nicht der virtuoseste Jazztrompeter oder größte Jazzkomponist. Pianist Richie Beirach meinte sogar: „Miles only wrote some ditties“ (kleine Liedchen). Was machte ihn aber so charismatisch, dass ihn über Jahrzehnte eine solche Aura umgab?
Miles Davis war zweifellos ein „Kulminationspunkt“ und „Katalysator“ im Jazz. Er erkannte die richtigen Strömungen und versammelte die passenden Musiker um sich. Wayne Shorter in den 60ern, Bill Evans eine Dekade zuvor und Gil Evans noch früher komponierten weit mehr als nur „ditties“ für die Miles Davis Band.
Als Bandleader war Davis großartig und rätselhaft. Laut Herbie Hancock gab er oft keine Anweisungen oder sprach in Metaphern. Doch das spornte seine Bandkollegen zu Höchstleistungen an, die Davis als „Soundarchitekt“ zu einem Ganzen zusammenfügen konnte.
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